fbpx

Select Press Coverage

Jan 6, 2018

Brigitte Werneburg in taz am Wochenende

2018-12-11T11:36:42-05:00January 6th, 2018|Select Press Coverage|Comments Off on Brigitte Werneburg in taz am Wochenende

"Die Freundschaft der Bäume. Der Grunewald als Rettung - in der Villa Oppenheim und im Potsdam Museum ist das Werk des von den Nazis verfolgten Berliner Expressionisten Fritz Ascher zu sehen: 'Leben ist Glühn.'" In taz am wochenende, 6/7 January 2018, p. 48.by Brigitte WerneburgSeine frühen Bilder, voller expressiver Energie, sind grossartig. Daran gibt es keinen Zweifel. Seine künstlerische Karriere und sein mit Beginn der Weimarer Zeit einsetzender Erfolg kamen durch die Machtergreifung der Nazis abrupt zum Ende. Doch die Landschaften und Baumporträts, die er nach der deutschen Niederlage im Zweiten Weltkrieg und seiner Rettung vor der Verfolgung durch die Nazis malte, sind vielleicht noch grossartiger und ein Höhepunkt in seinem Schaffen. Auch wenn sich Fritz Ascher (1893-1970) damit vom zeitgenössischen [...]

Dec 27, 2017

2017, December 22 – Elke Linda Buchholz in tagesspiegel.de

2018-12-04T11:57:56-05:00December 27th, 2017|Select Press Coverage|Comments Off on 2017, December 22 – Elke Linda Buchholz in tagesspiegel.de

Fritz-Ascher-Retrospektive „Leben ist Glühn“ Die Wiederentdeckung des Expressionisten Fritz Ascher: eine Doppelausstellung in der Villa Oppenheim und im Potsdam Museum. by Elke Linda Buchholz Einen so vollständig vergessenen Künstler zurückzuholen in die Aufmerksamkeit, braucht Kraft, Geduld und kreative Energie. Vor 30 Jahren stieß die deutsch-amerikanische Kuratorin Rachel Stern bei einem Sammler auf Arbeiten von Fritz Ascher. Sie hatte noch nie von ihm gehört. Jetzt ist sie als quasi weltweit einzige Expertin für den 1893 geborenen Maler wieder zurück in der Stadt, wo auch er einst gelebt und gearbeitet hat. Hier bei Max Liebermann holte der junge Wilde sich als 16-Jähriger nach abgebrochener Schule die höheren Weihen einer Empfehlung an die Königsberger Kunstakademie und startete zwischen Secessionisten und Expressionisten seine Karriere. [...]

Dec 26, 2017

2017, December 7 – Mathias Richter in Märkische Allgemeine, p. 12

2018-12-04T12:05:52-05:00December 26th, 2017|Select Press Coverage|Comments Off on 2017, December 7 – Mathias Richter in Märkische Allgemeine, p. 12

Der vergessene Expressionist Das Potsdam-Museum zeigt Werke des von den Nazis verfolgten Malers Fritz Ascher by Mathias Richter Sie gehören zur sogenannten verlorenen Generation. Künstler wie Gertrude Sandmann, Magda Langenstrass-Uhlig oder Eric Isenburger. Sie hatten Anfang der 30er Jahre grosse Ambitionen und wahrscheinlich eine grosse Karriere vor sich. Doch mit dem Machtantritt von Adolf Hitler erhielten sie Berufsverbot, wurden verfolgt, ihre Werke als "entartete Kunst" verfemt. Wer die Nazi-Zeit überlebte war vergessen und stand vor dem Nichts. Einer der Angehörigen dieser verlorenen Generation ist Fritz Ascher. Das Potsdam-Museum widmet dem radikalen Berliner Expressionisten in Kooperation mit der Villa Oppenheim in Berlin-Charlottenburg von Sonntag an eine Sonderausstellung. 80 Gemälde und Grafiken sind in den beiden Museen zu sehen, davon etwa 50 [...]

Dec 25, 2017

2017, December 7 – Lena Schneider in Potsdamer Neueste Nachrichten, p. 27

2018-12-04T12:07:01-05:00December 25th, 2017|Select Press Coverage|Comments Off on 2017, December 7 – Lena Schneider in Potsdamer Neueste Nachrichten, p. 27

Ein Zerrissener Das Potsdam Museum entdeckt Fritz Ascher, der sich in Potsdam vor den Nazis versteckte by Lena Schneider Wer war Fritz Ascher? Das Potsdam Museum hat diesem Unbekannten eine Sonderausstellung gewidmet. „Leben ist glühn“ heißt sie. Ein Bild, das hier hängt, kann man als bestürzende Antwort auf die Frage lesen. „Bajazzo“ heißt es, nach dem italienischen Bruder des Harlekin. Zu sehen ist eine schemenhafte Gestalt, in gelbem Kostüm. Im weiß geschminkten Gesicht ist so etwas wie ein trostloser Schatten des Clownsgenres auszumachen: schwarze Augen, die rot überzogen Mundwinkel krümmen sich nach unten. Das ganze Bild ist wie zerschossen von Farbpunkten. Die Antwort darauf, wer Fritz Ascher, geboren 1893 als Kind jüdischer Eltern, war, findet sich im Entstehungsdatum des Bildes: [...]

Dec 7, 2017

2017, December 7 – Volker Oelschläger in Märkische Allgemeine, Potsdam

2018-12-13T14:54:24-05:00December 7th, 2017|Select Press Coverage|Comments Off on 2017, December 7 – Volker Oelschläger in Märkische Allgemeine, Potsdam

Märkische Allgemeine, Potsdam, 7 December 2017 "Erste Forschungsergebnisse zu einem fast vergessenen Ort. Werkstattausstellung zum Polizeigefängnis in der Priester-/Bahnhofstrasse.” by Volker Oelschläger Abriss des Polizeigefängnisses in der heutigen Henning-von-Tresckow-Straße im Jahr 2002. Heute befindet sich dort ein Parkplatz. Quelle: Privat Innenstadt. Das Gebäude ist groß wie ein Puppenhaus. Das Dach ist ebenso abnehmbar wie die Etagen, die hinter der Sperrholzfassade aufeinander gestapelt sind. Das Obergeschoss gibt den Blick frei auf den Zellentrakt der Männerabteilung. Im Stockwerk darunter waren die Frauen, das Behandlungszimmer und die Gefangenenküche. Im Erdgeschoss die Werkstatt. Im Keller die Bunkerzellen mit den Betonpritschen. Hier wurden Menschen gefoltert. Zur Hinrichtung brachte man sie nach Brandenburg-Görden und Berlin-Plötzensee. Das Polizeigefängnis [...]

Oct 25, 2017

2017, March 22 – Matthias Zwarg in Freie Presse

2018-12-04T12:21:16-05:00October 25th, 2017|Select Press Coverage|Comments Off on 2017, March 22 – Matthias Zwarg in Freie Presse

Bilder eines Vereinsamten Das Museum Gunzenhauser erinnert an den kaum bekannten jüdischen Künstler Fritz Ascher: Dessen expressionistisch-symbolistische Bilder sind eine echte Wiederentdeckung wert, denn zwei Weltkriege konnten seine künstlerische Kraft nur schwächen - aber nicht brechen Matthias Zwarg CHEMNITZ - Es gibt ein Porträt von Fritz Ascher aus dem Jahr 1912, gemalt von seinem Freund Eduard Bischoff. Es zeigt einen optimistischen jungen Mann: Anzug, rote Krawatte, frech den Kopf auf den Arm gestützt, lächelt er froh und selbstbewusst dem Betrachter entgegen. Und es gibt ein Selbstporträt von Fritz Ascher aus dem Jahr 1953: Weiss und grau über schwarzer Tusche, Aquarell-Farbtupfer wie Wunden in dem Gesicht, in das so etwas wie die Suche nach Fassung nach dem Entsetzen eingeschrieben ist. Dazwischen [...]

Sep 17, 2017

2017, July 24 – Sven Goldmann in Der Tagesspiegel

2018-12-04T12:26:37-05:00September 17th, 2017|Select Press Coverage|Comments Off on 2017, July 24 – Sven Goldmann in Der Tagesspiegel

Der Gezeichnete Sven Goldmann Gefördert von Max Liebermann, geschätzt wie Grosz, Dix und Heartfield – doch es bedurfte des 125. Hertha-Geburtstages, um dem Maler Fritz Ascher neue Aufmerksamkeit zu verschaffen. Schwarze Tusche und Grafit auf Papier: „Fußball konnte er also auch malen.“ Verena Veldes Augen huschen über den Ausstellungskatalog, „Leben ist Glühn“, Abbildung 37 auf Seite 202. Eine Zeichnung mit sechs kräftigen Burschen in knielangen Hosen. Einer kommt von links mit kräftigem Spreizschritt herangestürmt, zu spät, der Ball befindet sich schon in den Händen des Torhüters, der drückt ihn zugleich zärtlich und energisch an sich. Konzentriertes Schweigen am anderen Ende des Tisches. So sah Fußball vor 100 Jahren aus – gar nicht so viel anders als heute. „Gefällt mir“, sagt [...]

Sep 17, 2017

2017, May – Wiebke Hölzer in Weltkunst

2018-12-04T12:27:33-05:00September 17th, 2017|Select Press Coverage|Comments Off on 2017, May – Wiebke Hölzer in Weltkunst

Kunststück Wiebke Hölzer Die Masse stürmte um ihn her. / Starr, stumm, in sich blieb er versunken.« So beginnt das von dem Berliner Künstler Fritz Ascher verfasste Gedicht »Bajazzo«. Die Zeilen umschreiben treffend das Sichtbare auf seinem gleichnamigen Ölgemälde: Starr und wie in einem Sturm aus farbigen Pinselstrichen schreitet der Bajazzo, also die italienische Clownsfigur, nach links gewandt von einer abstrakt gehaltenen Umgebung ins Dunkel. Als erste Körperform nimmt der Betrachter den Kopf wahr, während der Rest des Körpers mit dem Hintergrund verschmilzt. Zwar reduziert Ascher die Mimik der Figur, aber gestaltet sie gleichzeitig ausdrucksstark - der Mund vermittelt das Gefühl von Traurigkeit und die Augen in Form schwarzer Höhlen symbolisieren als Spiegel der Seele das leere, einsame Innere. Die [...]

Mar 3, 2017

2017, March 3 – Sachsen Fernsehen
Expressionistische Kunst
im Museum Gunzenhauser
by Silvia Metzig

2021-02-24T07:06:52-05:00March 3rd, 2017|Select Press Coverage|Comments Off on 2017, March 3 – Sachsen Fernsehen
Expressionistische Kunst
im Museum Gunzenhauser
by Silvia Metzig

EXPRESSIONISTISCHE KUNST IM MUSEUM GUNZENHAUSER Chemnitz – Zur Eröffnung der 26. Tage der jüdischen Kultur in Chemnitz wird am Samstag eine Sonderausstellung zum deutschen Künstler Fritz Ascher präsentiert. Die Kunstsammlungen Chemnitz zeigen im Museum Gunzenhauser rund 40 Gemälde und Grafiken des 1893 in Berlin geborenen Expressionisten, der bisher nur wenigen Kunstkennern ein Begriff ist. Die in New York lebende Kuratorin, Rachel Stern, hat erstmals eine Einzelausstellung zu Fritz Ascher organisiert, die nun in Chemnitz Station macht. Als Kind von evangelisch getauften, assimilierten Juden fand der Künstler zu einer kraftvollen Bildsprache, die seine Spiritualität – aber auch seine innere Zerrissenheit widerspiegelt. Während der Zeit des Nationalsozialismus war Fritz Ascher zeitweise im Gefängnis und im KZ Sachsenhausen inhaftiert, konnte bis Kriegsende jedoch [...]

Dec 8, 2016

2016, November – Ferdinand Dupuis-Panther in schwarzaufweiss. Das Reisemagazin

2018-12-04T12:37:16-05:00December 8th, 2016|Select Press Coverage|Comments Off on 2016, November – Ferdinand Dupuis-Panther in schwarzaufweiss. Das Reisemagazin

"Leben ist Glühn" - Der Expressionist Fritz Ascher (1893 – 1970) Ferdinand Dupuis-Panther Das Felix-Nussbaum-Haus präsentiert das Werk des Berliner Expressionisten Fritz Ascher. Die umfangreiche Retrospektive mit ca. 80 Werken lädt zur Wiederentdeckung des ehemals verfemten und heute weitgehend in Vergessenheit geratenen Künstlers ein. Sie umspannt mit einer repräsentativen Gruppe von Zeichnungen, Gouachen und Gemälden alle Schaffensphasen des Malers. Fritz Ascher: Golgatha (1915) Öl auf Leinwand, Privatsammlung Die aktuelle Schau ist chronologisch strukturiert, beginnend also mit dem Frühwerk und mit den späteren Arbeiten in den 1960er Jahren endend. Auffallend sind die aus Privatsammlungen stammenden Werke, wohl wissend, dass Ascher kaum öffentlich ausgestellt hat. Wie also sind diese Arbeiten in private Hände gekommen? Auch um die Biografie Aschers ranken sich viele [...]

Jan 18, 2015

2015, January 12 – Ori Z. Soltes in plundered-art.blogspot.com

2021-02-25T04:48:57-05:00January 18th, 2015|Select Press Coverage|Comments Off on 2015, January 12 – Ori Z. Soltes in plundered-art.blogspot.com

Fritz Ascher: from Golems to Landscapes by Ori Z. Soltes   Given the enormous number of people who were victimized during the Holocaust—both those who perished and those who somehow did not—it should not surprise us that, as time goes by, narratives still continue to emerge reflecting the varied experiences of these victims and their tormentors or saviors. Among these there are many artists—artists, like Felix Nussbaum (1904-1944), who were producing high-level work, and others less skilled—who did not survive but left behind bodies of work that provoke the question: what if? Had these artists not been destroyed by the Nazis, what might they have accomplished and what songs of praise might art historians now be singing about them? There [...]

Dec 23, 2014

2014, December 17 – Cathryn J. Prince in The Times of Israel

2018-12-04T12:46:50-05:00December 23rd, 2014|Select Press Coverage|Comments Off on 2014, December 17 – Cathryn J. Prince in The Times of Israel

If not for the Nazis, he may have been the next Leonardo German Expressionist painter Fritz Ascher survived the Holocaust, but his career never recovered. A new foundation is trying to change that by Cathryn J. Prince   NEW YORK – “Artist, interrupted” — two words that describe the accomplished German Expressionist painter Fritz Ascher, a Berlin-born artist who was persecuted, ostracized and banned under the Nazi regime. But now, if Rachel Stern has her way, Fritz Ascher will be “artist, re-discovered. “The intensity, the strong energy, the colors, the forms,” Stern said recalling the first time she saw his work in the mid-80s. It was love at first sight. In fact, Ascher’s work so touched Stern she started researching the [...]

Go to Top