Erinnerung, Empathie und Bild:
Die Kunst von Luise Schröder (Deutschland)
und Kitra Cahana (Kanada)

2026-09-20T00:00:00-04:00
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Diskussion mit KünstlerInnen
Luise Schröder (Deutschland) und
Kitra Cahana (Kanada)

Moderiert von
Ori Z Soltes, PHD
Professor für Lehre an der Georgetown University in Washington DC
Eingeführt durch
Rahel Stern
Direktor und CEO der Fritz Ascher Society in New York NY
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Dieses Programm erkundet die Arbeit zweier junger Künstlerinnen – Kitra Cahana aus Kanada und Luise Schroeder aus Deutschland – deren Fotografie, Dokumentarfilme und andere Arbeiten von einem ausgeprägten Bewusstsein für die unzähligen Komplikationen geprägt sind, mit denen verschiedene Individuen und Gruppen in der Komplexität der Welt des 20. und 21. Jahrhunderts konfrontiert sind. Ihre Inspirationsquellen reichen vom Holocaust bis zur Black Lives Matter-Bewegung. Auf ähnliche und doch sehr unterschiedliche Weise konzentrieren sie sich auf unterrepräsentierte und wenig beachtete Themen, die unter oft gefühllosen oder unterdrückten Bedingungen kämpfen und dennoch überleben und gelegentlich sogar triumphieren.

Mit großzügiger Unterstützung des Generalkonsulats der Bundesrepublik Deutschland in New York.

BILDER (beide Details):
LINKS: Luise Schröder, re-ENVISIONING (Vergegenwärtigen), 2004 / 05
RECHTS: Kitra Cahana, Caravane Migrante: Die Frage der Zukunft, 2018.

Kitra Cahana ist freiberufliche Dokumentarfotografin, Videofilmerin, Foto-/Videokünstlerin und TED-Sprecherin. Sie ist Gastfotografin für das National Geographic Magazine. Sie hat einen BA in Philosophie von der McGill University und einen MA in visueller und medialer Anthropologie von der Freien Universität Berlin. Ihre Arbeit reicht von fotografischen Studien amerikanischer Teenager für das National Geographic Magazine bis hin zu Dokumentationen über den jährlichen lebensrettenden Tanzwettbewerb in einer Kleinstadt im Norden Kanadas. Sie ist bekannt für ihre Arbeiten, die stets ein tiefes Mitgefühl für ihre Motive widerspiegeln.

Kitra erhielt zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen, darunter zwei Canada Council Grants for the Visual Arts, ein TED Senior Fellowship 2016, ein Stipendium des Pulitzer Center for Investigative Reporting 2015, eine Künstlerresidenz am Prim Centre 2014–2015, den Infinity Award 2013 des International Center of Photography, den ersten Preis für das World Press Photo 2010, ein Stipendium bei FABRICA in Italien und das Thomas Morgan-Praktikum bei der New York Times.

Luise Schröder ist eine bildende Künstlerin, die in Frankreich und Deutschland arbeitet. Sie studierte Fotografie und Medienkunst an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. In ihrer künstlerischen Praxis beschäftigt sie sich mit Aspekten der „Geschichte im Werden“ aus heutiger Perspektive. Sie interessiert sich dafür, wie Erinnerungs- und Gedenkkulturen durch politische Agenden, Medien und Bildproduktion beeinflusst und geformt werden und wie sich dies auf Identitäten und Gemeinschaften auswirkt. In den letzten Jahren hat Luise Schröder an zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen teilgenommen, unter anderem bei den Rencontres International Paris/Berlin (FRANKREICH), in der Kunsthalle Baden-Baden (DE), in der Galerie EIGEN+ART (Berlin/Leipzig, DE) und bei der 7. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst in Berlin. Neben zahlreichen anderen Auszeichnungen erhielt die Künstlerin 2012 den C/O Talents Preis und 2020 den SpallArt Preis Salzburg. Darüber hinaus hatte sie 2016 eine Residency in der Villa Aurora in Los Angeles und wurde 2018/19 von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien mit einer Residency an der Cité Internationale des Arts in Paris ausgezeichnet. Aktuell arbeitet sie an ihrem Projekt: La Barricade – Existing as a promise, das vom französischen Kulturministerium CNAP und Ateliers Médicis gefördert wird.

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