Rahel Stern
Gründungsdirektor und CEO

Rachel Stern ist Gründungsdirektorin der Fritz Ascher Gesellschaft für verfolgte, geächtete und verbotene Kunst in New York. Geboren und aufgewachsen in Deutschland, studierte sie Kunstgeschichte und Wirtschaftswissenschaften an der Georg-August-Universität Göttingen. 1994 emigrierte sie in die USA, schrieb für die AUFBAU und arbeitete in der Abteilung für Zeichnungen und Druckgrafik des Metropolitan Museum of Art in New York. Sie hat zahlreiche Ausstellungen kuratiert und umfassend über Kunst publiziert. Stern erhielt 2002 ein Stipendium des National Endowment for the Arts und 2017 den Hans-und-Lea-Grundig-Preis. Zuletzt kuratierte sie gemeinsam mit Jutta Götzmann die Ausstellung „ Liebe und Verrat – Der Expressionist Fritz Ascher aus New Yorker Privatsammlungen “ im Haus der Graphischen Sammlung in Freiburg und gab den dazugehörigen Katalog mit heraus (Petersberg: Michael Imhof Publishers 2024). Stern ist Vorstandsmitglied der Fritz Ascher Stiftung im Stadtmuseum Berlin und Mitglied des Aktiven Museums Berlin. Sie war unter anderem Jurymitglied beim Congressional Art Competition New York und beim Hans and Lea Grundig Prize sowie Panelmitglied des New Yorker Kulturministeriums.

Ori Z Soltes, PhD
Gründungsdirektor und Sekretär

Ori Z. Soltes, PhD, lehrt an der Georgetown University Theologie, Kunstgeschichte, Philosophie und Politikwissenschaft. Seit 1997 ist er Gründungsdirektor des Holocaust Art Restitution Project (HARP). Als ehemaliger Direktor des B’nai B’rit Klutznick National Jewish Museum in Washington, D.C., verfügt er über umfangreiche Erfahrung in der Entwicklung und Umsetzung von Ausstellungskonzepten. Er ist Autor oder Herausgeber von 25 Büchern, darunter „ The Ashen Rainbow: The Holocaust and the Arts“, „Symbols of Faith: How Jewish, Christian, and Muslim Art Draw from the Same Source “ und „Tradition and Transformation: Three Millennia of Jewish Art and Architecture“ . Zuletzt gab er „Immortality, Memory, Creativity, and Survival: The Arts of Alice Lok Cahana, Ronnie Cahana and Kitra Cahana“ (New York: The Fritz Ascher Society for Persecuted, Ostracized and Banned Art 2020) heraus.

Steve Orlikoff
Gründungsdirektor und Finanzvorstand

Steven Orlikoff ist ein internationaler Anwalt, der sich auf den Nahen Osten und Afrika spezialisiert hat. Orlikoff hat die University of Southern California mit Auszeichnung und die California Western School of Law abgeschlossen. Zu seinen zahlreichen Errungenschaften zählen die Tätigkeit als Honorarkonsul an der Elfenbeinküste sowie die Restaurierung und Schenkung einer tunesischen Synagoge an das Sylvia Plotkin Judaica Museum in Phoenix, Arizona. Orlikoff ist Mitglied der Rechtsanwaltskammern von New York und Texas sowie des Obersten Gerichtshofs der Vereinigten Staaten. Steven Orlikoff lebt in New York City und den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Sam Koenig

Sam Konig wurde in Wien als Sohn jüdisch-polnischer Eltern geboren, die 1969 mit ihren Familien aus Polen ausgewiesen wurden und in Kopenhagen Zuflucht suchten, wo Sam aufwuchs. Er schloss seine Sekundarschulausbildung im Vereinigten Königreich ab. Sam besuchte die McGill University und zog dann nach Ottawa, wo er seinen MA abschloss. Sam zog nach Baltimore, wo er geschäftsführender Direktor von Towson University Hillel wurde. Drei Jahre später zog er nach New York City, wo er für Hillel International als Major Gifts Officer im Dreistaatengebiet und dann als Regionaldirektor Nordost für die American Friends of Bar-Ilan University arbeitete. Sam ist derzeit Direktor für strategische Philanthropie für die Region Nordosten bei American Friends of Magen David Adom (AFMDA).

Ilona Oltuski, PhD

Die in Deutschland geborene amerikanische Musikjournalistin, Pianistin und Unternehmerin Ilona Oltuski ist seit 2008 Gründerin und künstlerische Leiterin von GetClassical. Als Mitglied der Music Critics Association of North America hat Oltuski Artikel für u. a. Classical Post, Naxos Deutschland, Sequenza21, Listen Magazine, Chamber Music Today, Moment Magazine und PianoNews Magazine geschrieben. Bevor sie eine leidenschaftliche Verfechterin der klassischen Musik in den Vereinigten Staaten wurde, studierte Frau Oltuski Klavier am Hoch’schen Konservatorium und promovierte in Kunstgeschichte an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt. Als Konzertproduzentin hat Oltuski Künstler wie Mischa Maisky, Michael Brown, Roman Rabinovitch, Paul Huang, Ching-Yun Hu und Daumants Liepins auf den Bühnen einiger der berühmtesten alternativen Konzertsäle Manhattans präsentiert: Le Poisson Rouge, St. John’s in the Village, Zinc Bar, India House und die Rose Bar des Gramercy Park Hotels, um nur einige zu nennen. Oltuski war Jurymitglied bei zahlreichen internationalen Wettbewerben, darunter: Anselmo Academy Annual Competition, der Tsai Performance Center Concerto Competition der Boston University, der Philadelphia Young Pianists’ Academy Competition und der George Gershwin International Music Competition.