„Identität, Kunst und Migration“
Online-Ausstellung

2026-04-07T00:00:00-04:00
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„Identität, Kunst und Migration“ untersucht die Erfahrungen von acht jüdischen europäischen Künstlern, die aufgrund der nationalsozialistischen Politik von 1933 bis 1945 gezwungen waren, ihr Herkunftsland zu verlassen oder sich jahrelang zu verstecken. Sechs dieser Künstler – Anni Albers, Friedel Dzubas, Eva Hesse, Rudi Lesser, Lily Renée und Arthur Szyk – emigrierten in die Vereinigten Staaten, während Fritz Ascher in Deutschland blieb und sich drei Jahre lang in einem Keller versteckte.

Das Leben und Werk dieser Künstler thematisiert das vielschichtige Konzept der Identität und die Besonderheiten ihres Ausdrucks aus leicht unterschiedlichen Blickwinkeln. Wir laden Sie ein, gemeinsam mit uns zu erkunden, wie diese schmerzhaften Erfahrungen ihr Selbstverständnis und ihre Kunst beeinflusst haben.

Denken Sie bei Ihrer Erkundung bitte über folgende Fragen nach: Was definiert die menschliche Identität? Die DNA? Die Sprache? Die Kultur? Die Landschaft? Das politische System? Oder ist es eine Kombination aus all diesen Faktoren? Wie wirken sich diese Faktoren auf Flüchtlinge und Einwanderer aus, die versuchen müssen, sich nicht nur anzupassen, sondern sich in ihrer neuen Heimat auch vollkommen wohlzufühlen?

Wie übertragen Künstler mit ihrem besonderen Feingefühl – die zugleich Kulturlieferanten, -rezipienten und -gestalter sind – die vielfältigen Identitätsnormen der Welten, die sie hinter sich lassen, auf die neuen Welten, in die sie gelangen? Können sie von einer Bildsprache in eine andere übersetzen?

Großzügig unterstützt vom Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland in New York und einer anonymen Familienstiftung.

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