George Grosz (1893-1959):
Die Strichmännchen
Präsentation von Karli Wurzelbacher, PhD, Huntington (New York)

2026-05-02T00:00:00-04:00
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George Grosz (Amerikaner, geb. in Deutschland, 1893–1959) schuf die Serie „Stick Men“ in Huntington, wo er von 1947 bis kurz vor seinem Tod lebte. Diese Gruppe von Aquarellen, die hohle Figuren in einer apokalyptischen Landschaft zeigen, ist eine beißende Anklage gegen die Menschheit nach dem Zweiten Weltkrieg, dem Holocaust und dem Abwurf der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki. Grosz war ein international bekannter, in Deutschland geborener Künstler, der sich auch nach seiner Einwanderung in die USA im Jahr 1933 weiterhin für politische Kunst engagierte. In der Serie „Stick Men“ setzt er sich mit der Entstehung des abstrakten Expressionismus auseinander und bekräftigt die Fähigkeit der Malerei, die Gesellschaft zu beeinflussen.

Bild oben: Detail von George Grosz (Amerikaner, geb. Deutschland, 1893–1959), Der graue Mann tanzt, 1949. Öl auf Leinwand. George Grosz Estate © Estate of George Grosz / Lizenziert von VAGA bei Artists Rights Society (ARS), New York

Karli Wurzelbacher, PhDist Chefkuratorin des Heckscher Museum of Art, wo sie mehr als ein Dutzend Ausstellungen kuratiert hat. Sie hat auch am Baltimore Museum of Art in Maryland und am Columbus Museum of Art in Ohio gearbeitet. Wurzelbacher hat über Künstler wie Grosz, Courtney M. Leonard, Joan Mitchell, Louise Nevelson, Joseph Stella und Jack Whitten veröffentlicht. Sie hat einen Doktortitel in Kunstgeschichte von der University of Delaware.

George Grosz (Amerikaner, geb. Deutschland, 1893–1959), Die Flagge schwenken, 1947-1948. Aquarell auf Papier, Blatt (unregelmäßig): 26-1/8 x 19-13/16 Zoll. Whitney Museum of American Art, New York; Kauf und Tausch 54.9 © Estate of George Grosz / Lizenziert von VAGA bei Artists Rights Society (ARS), New York

George Grosz (Amerikaner, geb. Deutschland, 1893–1959), Der Feind des Regenbogens, 1946. Aquarell und Tusche auf Papier, 25-3/8 x 18-7/8 Zoll. Sammlung Judin, Berlin © Estate of George Grosz / Lizenziert durch VAGA bei Artists Rights Society (ARS), New York

George Grosz (Amerikaner, geb. Deutschland, 1893–1959), Sonnenfinsternis, 1926. Öl auf Leinwand, 81-5/8 x 71-7/8 Zoll. The Heckscher Museum of Art, Museum Purchase 1968.1 © Estate of George Grosz / Lizenziert durch VAGA bei Artists Rights Society (ARS), New York

 Alfredo Valente (Amerikaner, geb. in Italien, 1899–1973), George Grosz in seinem Atelier in Huntington, NY, mit Kunstwerken aus der Serie „Stick Men“, ca. 1950.  Alfredo Valente-Papiere, 1941–1978. Archives of American Art, Smithsonian Institution © Estate of George Grosz / Lizenziert durch VAGA bei Artists Rights Society (ARS), New York

Dieser Vortrag findet anlässlich der Ausstellung statt George Grosz: Die Strichmännchen, zu sehen bei Das Heckscher Museum of Art in Huntington, New York, vom 11. Mai bis 1. September 2024. Es ist eine Zusammenarbeit mit dem Heckscher Museum of Art.

Diese Veranstaltung ist Teil der Online-Reihe „Flucht oder Kampf. Geschichten von Künstlern unter Repressionen.“

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