LIEBE UND VERRAT – Der Expressionist Fritz Ascher aus New Yorker Privatsammlungen
8. November 2024 – 2. März 2025
Haus der Graphischen Sammlung, Freiburg, Deutschland

2026-10-15T00:00:00-04:00
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Der spätexpressionistische Künstler Fritz Ascher (1893-1970) überlebte zwei Weltkriege und die Verfolgung durch das nationalsozialistische Regime. Als aufmerksamer Beobachter der Schrecken des Ersten Weltkriegs und der revolutionären Unruhen wandte er sich christlich-spirituellen Themen zu, die er radikal neu interpretierte. In intimen Zeichnungen beschäftigte er sich ab 1916 mit dem Thema Liebe und Verrat, sowohl in seiner Auseinandersetzung mit dem Thema der Kreuzigung als auch mit der Figur des Bajazzo in der tragikomischen Oper „I Pagliacci“.

Aschers starke und einzigartige künstlerische Stimme wird nicht nur in seinen Kunstwerken deutlich, sondern auch in seinen Gedichten. Diese entstanden, als er im Nationalsozialismus aufgrund seiner jüdischen Wurzeln und als Vertreter der Moderne nicht mehr arbeiten durfte und jahrelang untertauchen musste, um der Deportation zu entgehen.

Kuratiert wird die Ausstellung von Jutta Götzmann, Geschäftsführende Direktorin der Städtischen Museen Freiburg, und Rachel Stern, Direktorin der Fritz Ascher Society for Persecuted, Ostracized and Banned Art, New York.

Der Katalog zur Ausstellung, erschienen im Michael Imhof Verlag, kann im Online-Shop bestellt werden:

Zur Ausstellung wird ein umfangreiches Rahmenprogramm angeboten. Aktuelle Informationen zu allen Veranstaltungen finden Sie unter freiburg.de/museen-kalender.

Eine Ausstellung des Augustinermuseums und des Museums für Neue Kunst, Freiburg im Breisgau (Deutschland). In Zusammenarbeit mit der Fritz Ascher Society for Persecuted, Ostracized and Banned Art, New York.

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