2026-05-14T00:00:00-04:00
  • „Fritz Ascher: Themen und Variationen“
    Ein digitales Ausstellungserlebnis

    Diese digitale Ausstellung enthält wichtige Beispiele aus dem Werk des deutsch-jüdischen expressionistischen Künstlers Fritz Ascher (1893-1970). Aschers Karriere erstreckte sich von der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg bis in die späten 1960er Jahre. Aschers künstlerische Laufbahn wurde jedoch aufgrund der Verfolgung durch den Nationalsozialismus unterbrochen, und er verbrachte einen Großteil des Zweiten Weltkriegs im Verborgenen, versteckt im Keller eines Freundes der Familie. Aschers Werk umfasst daher sowohl die lebendige Kunstszene im Deutschland des frühen 20. Jahrhunderts als auch das Trauma und die ästhetischen Veränderungen infolge von Aschers Verfolgung und Entbehrungen während der zwölf Jahre des Naziregimes. Diese ausgewählten Werke stehen nicht nur für kritische Momente in Aschers persönlicher und künstlerischer Entwicklung, sondern auch für Schlüsselthemen, die Aschers Leben beschäftigten [...]

  • Gestohlene jüdische Erbschaften:
    Das Schicksal von Eugen Spiro und seiner geplünderten Sammlung
    Präsentation von Anne Uhrlandt, München (Deutschland)

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    In diesem Online-Vortrag präsentiert Anne Uhrlandt die vergessene Geschichte des einst prominenten deutsch-jüdischen Künstlers und Sammlers Eugen Spiro (18. April 1874, Breslau – 26. September 1972, New York). Im Rahmen ihres zweijährigen Forschungsprojekts rekonstruierte Uhrlandt die Biografie des Künstlers und das Schicksal seiner geraubten Sammlung, indem sie Belege und Quellen aus zahlreichen internationalen Archiven zusammentrug. Zwei Fallstudien zu konkreten gestohlenen Objekten verdeutlichen die dramatischen Ereignisse, die sowohl auf Spiros Berufsverbot durch die Nationalsozialisten und den damit verbundenen Verlust seiner Einkommensquellen als auch auf den Diebstahl seiner Kunstsammlung folgten. Diese umfasste sowohl seine eigenen Werke als auch Arbeiten anderer Künstler. Die Fallstudien zeigen das Potenzial von [...]

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  • DIE UNRUHIGEN UNGARN
    Filmvorführung und Gespräch mit Regisseur Tom Weidlinger

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    „Der rastlose Ungar“ (2021) ist eine persönliche Erzählung vor dem Hintergrund der ungarisch-jüdischen Diaspora, des Aufstiegs der Moderne und des Kalten Krieges. Im Mittelpunkt des Films steht Paul Weidlinger, einer der bedeutendsten Bauingenieure des 20. Jahrhunderts, der die Tragwerkskonstruktionen ikonischer Wolkenkratzer, Kirchen, Museen, Botschaften und monumentaler Skulpturen von Picasso, Noguchi und Dubuffet schuf. Zu Beginn seiner Karriere brach er mit dem Mainstream der Moderne mit seinem Konzept der „Freude am Raum“. Hinter seinem beruflichen Erfolg verbarg sich jedoch ein zutiefst erschüttertes Privatleben, geprägt von Verlust, Verleugnung und familiären Tragödien. Als der Filmemacher – sein Sohn – beginnt, Pauls Vergangenheit zu erforschen, entwickelt sich die Geschichte zu einer zutiefst persönlichen Reise über Kontinente hinweg, die verborgene jüdische Wurzeln und die Geschichte der Familie enthüllt.

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