
„Leben ist Glühn“ Der Expressionist Fritz Ascher
Kunstsammlungen Chemnitz MUSEUM GUNZENHAUSER, Chemnitz (Deutschland)
5. März 2017 - 18. Juni 2017
Die weltweit erste Fritz-Ascher-Retrospektive ist vom 5. März bis 18. Juni 2017 in den Kunstsammlungen Chemnitz – MUSEUM GUNZENHAUSER zu sehen. (Website-Link)
Im Mittelpunkt der Präsentation in den Kunstsammlungen Chemnitz – MUSEUM GUNZENHAUSER stehen bedeutende frühe Meisterwerke des Künstlers wie „Golgatha“ (1915), „Bajazzo und Künstler“ (um 1916) und „Die Gequälten“ (um 1916).
Erstmals wird Fritz Aschers „Golem“ aus der Sammlung des Jüdischen Museums Berlin mit weiteren Werken des Künstlers aus den Jahren 1913 bis 1933 zusammengeführt.
Die Kunstsammlungen Chemnitz beherbergen eine bedeutende Sammlung des deutschen Expressionismus, die von Werken der hier gegründeten expressionistischen Gruppe Brücke und insbesondere von Karl Schmidt-Rottluff dominiert wird, der neben Ernst Ludwig Kirchner und Erich Heckel in Chemnitz aufwuchs. Das MUSEUM GUNZENHAUSER beherbergt die umfangreiche expressionistische Kunstsammlung von Alfred Gunzenhauser mit der weltweit größten Sammlung von Werken von Otto Dix (1891-1969) und Alexej von Jawlensky (1865-1941).
Dabei wird die Werkpräsentation Fritz Aschers durch eine parallele Präsentation expressionistischer Kunst aus der Museumssammlung ergänzt. So wird das Werk Aschers im Kontext der ihn umgebenden Künstler erfahrbar.
Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters.
Ein umfassender deutsch/englischer Katalog mit Essays von Jörn Barfod, Eckhart Gillen, Wiebke Hölzer, Ingrid Mössinger, Ori Z. Soltes und Rachel Stern begleitet die Ausstellung. (Kataloglink)
Hier eine erste Rezension. (Link)
Die Fritz Ascher-Retrospektive wurde im Felix-Nussbaum-Haus in Osnabrück eröffnet (25. September 2016 – 15. Januar 2017) und wandert von Chemnitz weiter ins Museum Charlottenburg-Wilmersdorf in der Villa Oppenheim in Berlin (8. Dezember 2017 – 11. März 2018), ins Potsdam Museum (10. Dezember 2017 – 11. März 2018) und ins Kallmann Museum in Ismaning (30. September – 24. November 2018). Anschließend wird sie in den USA gezeigt.
Fotos: ©2017 László Tóth in den Kunstsammlungen Chemnitz und Rachel Stern






















