
„Hauptstadtfussball“ 125 Jahre: Hertha BSC & Lokalrivalen
Ephraim-Palais-Museum – Stiftung Stadtmuseum Berlin, Berlin (Deutschland)
Juli 26, 2017 - 7. Januar 2018
Am 25. Juli 2017 feiert der Berliner Fußballverein Hertha BSC seinen 125. Geburtstag. Gefeiert wird dieser mit einer Sonderausstellung im Museum Ephraim-Palais, die spannende Kapitel der Berliner Sport- und Stadtgeschichte erlebbar macht. Heute ist Hertha die Nummer Eins unter den Berliner Fußballvereinen, gefolgt vom Ostberliner Verein Union Berlin. Doch wer die Szene kennt, weiß, dass es in Berlin über 400 Fußballvereine mit mehr als 150,000 Mitgliedern sowie unzählige Bolzplätze und Kneipen für Fans gibt.
Fritz Aschers Zeichnung „Fußballspieler“ von ca. 1916 ist Teil dieser Ausstellung. Der Künstler schildert eine dramatische Szene: Umringt von vier Spielern stürmt der Stürmer von links. Sein Bein ist vom Schuss aufs Tor noch oben. Doch der Torwart hält den Ball – er scheint senkrecht in die Luft gesprungen zu sein, um den Ball vor seiner Brust zu fangen. Auf der rechten Seite ist das Tor angedeutet, mit einem Spieler der gegnerischen Mannschaft. Im Hintergrund ist das Fußballfeld von einem hohen Zaun umgeben, links steht ein Gebäude. Es könnte sich um das Scheberaster an der Behmstraße im Berliner Stadtteil Gesundbrunnen handeln. Hier spielte Hertha seit 1904 und war die erste Mannschaft auf dem Kontinent, die eine professionelle englische Mannschaft, Southend United England, besiegte. Mit diesem Sieg wurde das Scheberaster zum Fußballzentrum Nordberlins.
Am 25. Juli 2017 feiert Hertha BSC seinen 125. Geburtstag. Für das Stadtmuseum Berlin ist das runde Jubiläum ein willkommener Anlass, sich mit einer Sonderausstellung im Museum Ephraim-Palais dem facettenreichen Thema »Hauptstadtfußball« zu widmen. Rund um die Geschichte der Hertha können fußballbegeisterte aller Couleur packende Kapitel der Berliner Sport- und Stadtgeschichte mit all ihren Höhen und Tiefen nacherleben. Heute ist die in West-Berlin beheimatete Hertha die Nummer eins der Hauptstadt, gefolgt vom Ost-Berliner Lokalrivalen Union Berlin. Doch Kenner der Szene wissen: Die Berliner Fußball-Landkarte setzt sich aus mehr als 400 Vereinen zusammen, bevölkert von 150.000 Mitgliedern des Berliner Fußball-Verbands und gesprenkelt von zahllosen Bolz- und Kunstrasenplätzen sowie Fankneipen aller Bundesligaclubs. Diese bunte Mischung macht den Hauptstadtfußball so einmalig.
Fritz Aschers Zeichnung „Fussballspieler“ von ca. 1916 ist Teil dieser Ausstellung. Der Künstler hält eine dramatische Szene fest: Umgeben von vier Spielern greift der Stürmer von Links an. Sein Bein ist noch vom Torschuss gehoben. Aber der Torwart hält den Ball – er scheint senkrecht in die Luft gesprungen zu sein, um den Ball vor seiner Brust halten zu können. Rechts hinter ihm ist das Tor angedeutet, in dem sich ein gegnerischer Spieler befindet. Der Fußballplatz ist im Hintergrund von einem hohen Zaun umgeben, der von einem Gebäude begrenzt wird. Dies könnte der Schebera-Platz an der Behmstraße im Berliner Ortsteil Gesundbrunnen sein. Hier spielte Herta BSC seit 1904, wurde 1906 Berliner Meister und wurde 1910 die erste Mannschaft des Kontinents, die mit Southend United England eine englische Profimannschaft besiegte. Mit diesem Sieg wurde der Schebera-Platz zum Fußballzentrum im Berliner Norden.
Fotos ©2017 Rachel Stern







