
Im Reich der Nummern. Wo die Männer keine Namen haben.
Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen
29. Januar 2019 - Juli 31, 2019
„Im Land der Zahlen. Wo die Menschen keine Namen haben“ erzählt anhand von zwölf individuellen Schicksalen die Geschichte der Inhaftierung und Verbannung von Häftlingen des Novemberpogroms im Konzentrationslager Sachsenhausen. Einer dieser Menschen ist Fritz Ascher. Die in der Ausstellung präsentierten Interviews mit Kindern und Enkeln der Verfolgten sowie die biografischen Familienfotos und -dokumente sind neues, erstmals in Deutschland gezeigtes Material, das in den USA, Großbritannien und Israel recherchiert wurde.
Mehr als 6,300 jüdische Männer wurden nach den Novemberpogromen 1938 in das Konzentrationslager Sachsenhausen gebracht. Die überwiegende Mehrheit wurde nach wenigen Wochen wieder freigelassen, mit der Auflage, sofort aus Deutschland auszuwandern. Viele haben deshalb überlebt. Wie wurde das Leben dieser Familien durch die erzwungene Auswanderung beeinflusst? Was erwartete die Emigranten in ihren Zufluchtsländern? Fanden sie eine neue Heimat? Diesen Fragen widmet sich die Ausstellung aus der Perspektive der Kinder und Enkel dieser Männer.
„Im Reich der Nummern. Wo die Männer keine Namen haben.“ erzählt die Geschichte von Haft und Exil der Novemberpogrom-Gefangenen im KZ Sachsenhausen anhand von zwölf individuellen Schicksalen. Einer dieser Personen ist Fritz Ascher. Bei den in der Ausstellung präsentierten Interviews mit Kindern und Enkeln der Verfolgten sowie familienbiografischen Fotos und Dokumenten handelt es sich um neues, in Deutschland erstmals gezeigtes Material, das in den USA, Großbritannien und Israel recherchiert werden konnte.
Über 6,300 jüdische Männer wurden nach den Novemberpogromen 1938 in das KZ Sachsenhausen gebracht. Die große Mehrheit kam nach einigen Wochen unter der Auflage wieder frei, sofort aus Deutschland auszuwandern. Viele haben deshalb überlebt. Wie wurde das Leben dieser Familien durch die erzwungene Emigration beeinflusst? Was erwartete die Emigranten in ihren Zufluchtsländern? Fanden sie eine neue Heimat? Diesen Fragen geht die Ausstellung aus der Perspektive der Kinder und Enkel jener Männer nach.

